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Klinische Bedeutung

Ätiologie

Nävi

(pigmentiert oder nicht) beruhen generell auf Entwicklungsstörungen im embryonalen Stadium und entstehen durch postzygotische Mutationen des Erbguts.

Epidemiologie

Nävuszellnävus und Lentigo simplex (im späteren Leben auch Lentigo solaris) sind die häufigsten Nävi der Menschen, im Durchschnitt hat ein weißhäutiger Erwachsener ca. 20 erworbene Nävuszellnävi (die jedoch einen Zyklus durchmachen und wieder verschwinden können). Dysplastische Nävi kommen bei ca. 5 % der weißhäutigen Erwachsenen vor.

Klinik

Epidermale melanozytäre Nävi und Junktionsnävi sind scharf umschriebene, braune Flecken im Niveau der Haut, während dermale melanozytäre Nävi eher breite, erhabene, weniger dunkle Gebilde darstellen, die über das Niveau der Haut hinausragen können. Auch dysplastische Nävi und Nävuszellnävi können erhabene Anteile aufweisen, bei letzteren abhängig von ihrer Entwicklungsphase: Mit der Zeit sinken Nävuszellnävi in die Dermis ab und führen so zu einer ausgeprägteren Erhabenheit. Auf einem Nävuszellnävus kann es zu einer Hypertrichose kommen.

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